U L R I K E      B R A N D
V I O L O N C E L L O
B I O G R A P H I E
ULRIKE BRAND studierte Cello bei Klaus Heitz und Georg Faust, sowie Kammermusik beim Amadeus-Quartett an der Musikhochschule Köln. Weiterhin spezialisierte sie sich bei Siegfried Palm und Peter Eötvös auf die Interpretation zeitgenössischer Musik. Seit 1985 konzertiert sie als Solistin auf den wichtigsten Festivals für zeitgenössische Musik: u.a. MaerzMusik (Berlin), Epidaurus Festival (Athen), Frankfurter Feste, Nuova Consonanza (Rom), John Cage e l'Europa (Perugia), Evenings of New Music (Bratislava), Bayer Kultur (Leverkusen), Sonopolis (Venedig), Wort & Klang (Goethe-Institut Turin), Melos Etos (Bratislava), Colloqui Internazionali di Nuova Musica (Palermo), Musica e Spazio (Rom), Cercle Scelsi (Perugia), Sagra Musicale Umbra (Perugia), Goethe-Institut (Paris), Octobre en Normandie (Rouen), 3x neu (Düsseldorf), Q-Art (Cagliari), Borealis (Bergen), Santa Fe New Music (USA), Conductus (Meran), Festival delle Nazioni (Città di Castello), DFG/Wissenschaftszentrum (Bonn), Teatro La Fenice (Venedig), Wort & Klang (Goethe-Institut Turin), Nucleo Musica Nueva (Montevideo), Projektgruppe Neue Musik (Bremen), Segni Mobili (Rom), Melos Etos (Bratislava), Japanisches Kulturinstitut (Rom), Deutsches Kulturinstitut Villa Romana (Florenz), Unerhörte Musik (Berlin), Santa Fe Festival of Electroacustic Music (USA), Rebus (Milano), Oh-ton (Oldenburg), Staatsoper Hannover, Teatro Palladium (Rom), Music 69 Perm (Russ. Föderation), Goethe-Institut Mexico-City etc.
Ulrike Brand spielte zahlreiche Uraufführungen, darunter Werke, die in ihrem Auftrag enstanden und ihr gewidmet sind, u.a. von Federico Incardona, Graciela Paraskevaidis, Christian Wolff, Barbara Monk- Feldman, Samir Odeh-Tamimi, Joachim Heintz, Stefano Trevisi, Cheol-Ha Park, Cesare Saldicco, Karen Odrobna Gerardi, Steven M. Miller, Marcello Fera, Gianclaudio Mantovani, Flavio Emilio Scogna, Giulio Castagnoli, Giovanni Damiani, Michele dall'Ongaro, Marco Lombardi, Silvia Colasanti, Giampaolo Coral, Gerolamo Deraco, Federico Gardella, Enrico Correggia, Alessandra Ravera, Francesco Maggio, Eckart Beinke, Gwyn Pritchard, Laurie Schwartz, Stefan Streich, Cheng-Wen Chen, Martin Daske, Samuel Tramin, Gabriel Iranyi, Rainer Rubbert, Charlotte Seither.
Ihr besonderes Interesse gilt grenzüberschreitenden Projekten in den Bereichen Bildende Kunst, Performance und Videokunst, wobei sie u.a. mit Annebarbe Kau, Juliane Laitzsch, Katja Pudor,  Bandprobe, Massimo Moricone, Senio Dattena, open space movement, Ingo Reulecke, Louise Wagner, Isabella Bordoni, Danilo Cremonte, Hiroko, Felix Rozen, Phil Sims zusammengearbeitet hat. Sie entwickelt konzeptuelle Improvisationen zu Bildern und Zeichnungen und ist aktiv in der spartenübergreifenden Performance in den Projekten short-cut, Bandprobe und Huggermugger. In der Freien Improvisation spielt sie u.a. mit Olaf Rupp, Tomomi Adachi, Giancarlo Schiaffini, Edwin Prévost, John Tilbury, Biliana Voutchkova, Matthias Bauer, Thomas Noll, Andrew Unruh und Anna Clementi. Sie komponierte zwei Hörstücke mit Texten von Arno Schmidt und Johannes Bobrowski. In ihren Kompositionen verarbeitet sie eigene lyrische Texte.
Seit 2002 hielt Ulrike Brand Gastvorlesungen an folgenden Hochschulen und Universitäten: University of the Arts Bremen, University of Bergen (NO), Escuela Universitaria de Musica Montevideo(UY), Universität Oldenburg, College of Santa Fe (USA), Weissensee-Kunsthochschule Berlin, Institut für Neue Musik der HMTM Hannover, John Cabot University Rom, sowie im Master-Bienniums an den Konservatorien von Perugia und Bozen (I). 2006 hat sie das internationale Hochschul-Austauschprojekt „cello + live elektronik" unter Beteiligung der Hochschulen von Bremen und Perugia, sowie des Zentrums Tempo Reale Firenze durchgeführt. Von 1987 bis 1997 war sie künstlerische Leiterin der Quaderni Perugini di Musica Contemporanea, denen John Cage 1992 sein Stück ONE12 widmete, welches er selbst in Perugia uraufführte. 2015 erhielt sie zusammen mit Tomomi Adachi das Arbeits-und Recherchestipendium des Berliner Senats. 2016 war sie Stipendiatin des Ministeriums für Wissenschaft, Bildung und Kultur Brandenburg im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf.
Im Verlag L’Epos hat sie zwei Büchern über John Cage und Giacinto Scelsi herausgegeben. Sie schreibt Lyrik und Essays zu Musik und Bildender Kunst. Ulrike Brand lebt in Berlin.


KURZFASSUNG

Die Cellistin ULRIKE BRAND spezialisierte sich bei Siegfried Palm auf die Interpretation zeitgenössischer Musik. Seitdem konzertiert sie als Solistin auf internationalen Festivals für Neue Musik, wo sie zahlreiche Werke uraufgeführt hat, die in ihrem Auftrag enstanden und ihr gewidmet sind.
Von 1987 bis 1997 war sie künstlerische Leiterin der Quaderni Perugini di Musica Contemporanea in Perugia (Italien). Sie hielt zahreiche Gastvorlesungen. Im Verlag L’Epos hat sie Bücher über John Cage und Giacinto Scelsi herausgegeben.
Ihr besonderes Interesse gilt grenzüberschreitenden Projekten in den Bereichen Bildende Kunst, Tanz und Performance. Sie setzt sich intensiv mit freier und konzeptuelle Improvisation auseinander, wobei sie im Zwischenbereich von improvisierter und notierter Musik eigene Stücke entwickelt. Sie schreibt Essays zu Musik und Bildender Kunst.
2015 erhielt sie zusammen mit dem Composer-Performer Tomomi Adachi und mit dem Gitarristen Olaf Rupp das Arbeits- und Recherchestipendium des Berliner Senats. 2016 war sie Stipendiatin des Ministeriums für Wissenschaft, Bildung und Kultur Brandenburg im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf.
Ulrike Brand lebt in Berlin.
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